Die M&A-Richtlinie als Werkzeug zur Professionalisierung des Corporate M&A – Teil 3/3

3/3: Inhalte der M&A-Richtlinie – Best Practice durch Beschreibung und Standardisierung des M&A-Prozesses:
Zentraler Inhalt der Richtlinie ist die Beschreibung und Festlegung der Aufbau- und Ablauforganisation von M&A-Projekten. Die Aufbauorganisation beschreibt im Wesentlichen die Projektstruktur und die Aufgaben der einzelnen Projektteams. Häufig anzutreffen ist eine dreistufige Projektstruktur, bestehend aus Lenkungsausschuss („Steering Committee“), Projektleitung und Fachfunktionen. Der Lenkungsausschuss ist das Entscheidungsgremium, bei dem alle relevanten Informationen zusammenfließen und sämtliche wichtigen Projektentscheidungen getroffen werden.

Die M&A-Richtlinie als Werkzeug zur Professionalisierung des Corporate M&A – Teil 2/3

2/3: Inhalte der M&A-Richtlinie – Best Practice durch Beschreibung und Standardisierung des M&A-Prozesses.
Die Inhalte der M&A-Richtlinie können sich in der kürzesten Ausgestaltung auf den internen Genehmigungsprozess und die damit zusammenhängende Kommunikation und Verantwortlichkeiten beschränken. Vor dem Hintergrund der Komplexität von M&A-Projekten ist jedoch eine ausführliche M&A-Richtlinie zu empfehlen, die auch eine Beschreibung des M&A-Prozesses beinhaltet und die Aufgaben und Verantwortlichkeiten in jeder Prozessstufe beschreibt und regelt.

Die M&A-Richtlinie als Werkzeug zur Professionalisierung des Corporate M&A – Teil 1/3

1/3: Der Rahmen für M&A-Governance und Best Practice:
Vor dem Hintergrund einer funktionierenden Corporate Governance verfügen die meisten Unternehmen mit regelmäßigen M&A-Aktivitäten über entsprechende Richtlinien zur Durchführung von M&A-Projekten. Dabei wird die M&A-Richtlinie oft vornehmlich vor dem Hintergrund der Corporate-Governance-Funktion gesehen und die Bedeutung der Richtlinie als Werkzeug zur Professionalisierung der M&A-Funktion im Unternehmen nicht selten vernachlässigt, obwohl die M&A-Richtlinie bei richtiger Ausgestaltung und vor allem richtiger Implementierung ein starkes Instrument zur Erzielung von M&A-Best-Practice im Unternehmen darstellen kann.

Der Mittelstand als Akquisitionsziel von Konzernen – Teil 5/5

Integration und Motivation: Im Folgenden werden einige spezielle Besonderheiten bei der Integration eines mittelständischen Unternehmens in einen Konzern beleuchtet. Dabei wird nicht detailliert auf die eigentliche Post-Merger-Integration eingegangen, sondern es werden einige Empfehlungen zur Vertragsgestaltung, Transaktionsstruktur und zum Integrationskonzept gegeben.

Der Mittelstand als Akquisitionsziel von Konzernen – Teil 4/5

Durchführungsphase: Vertraulichkeitsvereinbarung. Mit dem Abschluss der Vertraulichkeitsvereinbarung beginnt die Projektphase, in der über den gewöhnlichen Informationsaustausch unter Geschäftspartnern hinausgegangen wird. Es werden Informationen geteilt, die sonst unter unabhängigen Parteien vertraulich und schützenswert sind. Für den Konzern ist dies ein geeigneter Meilenstein, an dem die verpflichtende Einbeziehung der zentralen M&A-Abteilung festgemacht werden kann.